Atmung  

Jacques Mayol hat erstmalig Yoga-Techniken in Verbindung mit Apnoe-tauchen eingesetzt. Die Pranayama-Atemtechnik hat sich zur bevor--zugten Atemvorbereitung der Freitaucher entwickelt, und die gefährliche Hyperventilation gänzlich verdrängt.

Achtung: obwohl heute kaum ein erfahrener Apnoe - Taucher vor dem Abtauchen bewusst hyperventiliert haben manche Vorbereitungstechnik-en, minutenlang praktiziert, denselben Effekt.
Das für den Atemreiz verantwortliche CO2 wird im Körper abgesenkt, der Taucher hat das Gefühl länger unter Wasser bleiben zu können.


Zwerchfellatmung erhöht die Vitalkapazität und der Taucher kann so mehr Luft mit in die Tiefe nehmen. Ist das Zwerchfell elastisch, können wir den Druckausgleich noch in grossen Tiefen durchführen, bleibt es unbeweg-lich wird in der Lunge rasch Unterdruck entstehen, der den Abstieg beendet.

Die letzten Atemzüge vor dem Abtauchen sind tief und ruhig. Konzentriert fühlen wir die Luft ein und aus strömen. Ausatmen nimmt doppelt so viel Zeit in Anspruch, wie das Einatmen. Dadurch können wir den Puls in Zaum halten, der immer beim Ausatmen etwas sinkt und beim Einatmen etwas steigt. 3 - 4 Min reichen in der Regel völlig aus, um sich als Ein-steiger auf einen Tauchgang vorzubereiten. Mit den Tiefen wird sich dann auch die Vorbereitungszeit steigern.